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Suchbegriff: Globale Handelspolitiken

Die jährliche Bewertung des IWF berichtet über ein zufriedenstellendes globales Wirtschaftswachstum von 3 % mit einer milden Inflation, weist aber auf erhebliche langfristige Herausforderungen hin, darunter hohe Bewertungen von Technologieaktien, steigende Staatsverschuldung in großen Volkswirtschaften und Anfälligkeiten durch Nicht-Bank-Finanzunternehmen und Stablecoins. Der Bericht empfiehlt, eine Eskalation des Handels zwischen den USA und China zu vermeiden, auf die länderspezifischen Gegebenheiten zugeschnittene fiskalische Maßnahmen umzusetzen, die Unabhängigkeit der Zentralbanken zu wahren und die regulatorische Aufsicht über digitale Vermögenswerte und Nichtbanken-Finanzsektoren zu stärken, um die Finanzstabilität zu erhalten.
Den Vereinigten Staaten wird vorgeworfen, mit aggressiven Einschüchterungstaktiken, einschließlich der Androhung von Handelszöllen und Visabeschränkungen, ein von den Vereinten Nationen unterstütztes Klimaabkommen zum Scheitern zu bringen, das eine Kohlenstoffemissionsabgabe für die weltweite Schifffahrt vorsieht. Mehrere Diplomaten und Beamte berichteten, dass US-Vertreter während der IMO-Verhandlungen in London Länder bedroht haben, was zu einer Verzögerung des Net Zero Framework um ein Jahr und zu einer weit verbreiteten Verurteilung dieser Taktik als Verstoß gegen diplomatische Normen führte.
Roche und andere Pharmakonzerne verhandeln direkt mit der Trump-Regierung, um US-Zölle zu vermeiden, und sehen sich dem Druck ausgesetzt, die US-Preise für Medikamente an das europäische Niveau anzugleichen. Die USA verlangen, dass neue Medikamente, die in Amerika auf den Markt kommen, zu ähnlichen Preisen wie in anderen Industrieländern angeboten werden, was das profitable Geschäftsmodell von Roche in den USA bedroht. Die Schweiz steht unter zusätzlichem Druck, da ihre hohen Medikamentenpreise zu einem Referenzpunkt werden könnten, was möglicherweise zu einer verzögerten Markteinführung von Medikamenten in Europa oder zu Marktrücknahmen führen könnte, um die US-Preise zu schützen.
Der kanadische Premierminister Mark Carney entschuldigte sich bei Donald Trump für einen Anti-Tarif-Werbespot mit Ronald Reagan, den er auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den APEC-Gipfel in Südkorea erwähnte, was auf diplomatische Bemühungen zum Abbau der Handelsspannungen zwischen den beiden Ländern hindeutet.
Der staatliche indische Raffineriebetreiber HPCL gab bekannt, dass er kein russisches Rohöl benötigt, da es für seine Geschäftstätigkeit nicht wirtschaftlich ist und nur 5 % seiner Lieferungen aus Russland stammen. Dies geschieht vor dem Hintergrund neuer Sanktionen der USA, des Vereinigten Königreichs und der EU gegen die russischen Ölgiganten Rosneft und Lukoil, die die indischen Raffinerien dazu zwingen, sich nach alternativen Lieferquellen umzusehen und darauf zu warten, dass die Regierung Klarheit darüber schafft, wie die Sanktionen, die am 21. November in Kraft treten, zu umgehen sind.
Die USA haben unter der Trump-Administration die Fentanyl-Zölle gegenüber China auf 10 % gesenkt, während China zugestimmt hat, seine Exportbeschränkungen für Seltene Erden um ein Jahr zu verschieben, was ein wichtiges Handelsabkommen zwischen den beiden Ländern darstellt.
Eine Sammlung von Finanznachrichten aus der Region des Nahen Ostens, darunter UBS, die sich für eine einheitliche Regulierung von Kryptowährungen einsetzt, Golfstaaten, die auf die Zinsschritte der Fed reagieren, Druck auf kommerzielle Versicherungen im Nahen Osten und positive Entwicklungen in regionalen Finanzzentren wie Abu Dhabi und Dubai. Der IWF äußert sich optimistisch für die MENA-Region, während verschiedene Banken und Vermögensverwalter ihre Präsenz im Nahen Osten ausbauen.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) fordert die EU auf, die Zollvereinbarungen mit den USA neu zu verhandeln. Er bezeichnet das derzeitige Abkommen als "wertlos", da es zusätzliche Zölle in Höhe von 15-50 % auf den Stahl- und Aluminiumanteil in Maschinenexporten vorsieht. Der Verband warnt, dass 56 % der deutschen Maschinenexporte betroffen sein könnten, was zu einer Unterbrechung der Lieferketten führen und sogar Auswirkungen auf die US-Rüstungsproduktion haben könnte, die auf europäische Maschinen angewiesen ist. Der VDMA hat sowohl an EU-Beamte als auch an das US-Handelsministerium appelliert, europäische Produkte von diesen Zöllen auszunehmen.
Die Europäische Initiative für Energiesicherheit fordert die EU auf, ihre Strategie für kritische Mineralien als Reaktion auf die chinesischen Exportbeschränkungen zu beschleunigen. Die Organisation fordert die Schaffung eines europäischen Investitionsnetzwerks für Mineralien, um öffentliche und private Investoren zu vereinen und Schwachstellen in der Lieferkette für die Elektrofahrzeug- und Batterieindustrie zu beheben. Chinas jüngste Exportkontrollen für Seltene Erden haben die Besorgnis der europäischen Hersteller verstärkt und Brüssel dazu veranlasst, strategische Projekte und Lagerbestände für kritische Mineralien zu entwickeln.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi und US-Präsident Donald Trump haben bei ihrem ersten Gipfeltreffen in Tokio einander gelobt und eine Vertiefung der wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zugesagt. Die Staats- und Regierungschefs unterzeichneten Abkommen über die Umsetzung des Handels, darunter auch Vereinbarungen über seltene Erden, und riefen ein "neues goldenes Zeitalter" für die japanisch-amerikanische Allianz aus, wobei sich Takaichi zu höheren Verteidigungsausgaben und einem größeren japanischen Beitrag zur internationalen Sicherheit verpflichtete.

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